Coach und Fotografin

Statement
Stefan Zweig war für mich immer ein zutiefst freier Geist. Besonders seine sensiblen Portraits historischer Frauenfiguren haben mich als Lesende beeindruckt, auch weil sie zeigen, mit welchem Einfühlungsvermögen er den Menschen begegnete. In einer Zeit, in der offene Kulturräume und freie Denksphären spürbar enger werden, ist es notwendig, gegenzusteuern.
Es braucht Räume, um Werte wie Humanismus, Weltoffenheit und Pazifismus, für die Stefan Zweig stand, sichtbar und lebendig zu halten. Die Stefan-Zweig-Villa darf kein ‚verlorener‘ Ort werden, sondern muss als Raum des Geistes und der Begegnung erhalten bleiben.