Eva Spambalg-Berend

Regisseurin, Schauspieltrainerin

Eva Spambalg-Berend

Statement

Eigentlich ist es undenkbar, dass Stefan Zweigs Wohn- und Arbeitssitz nicht längst schon ein Teil der öffentlichen Salzburger Kulturstätten ist.

Was ihm dieses Haus bedeutete, wie viele Künstler, Schriftsteller, Musiker, Gelehrte „aus allen Winden“ dort zu Gast waren, „Wie viele gute und helle Stunden geistigen Gesprächs“ sich eben dort ereigneten, hat Zweig in seinen Erinnerungen eindrücklich beschrieben. Hier lässt sich Salzburgs weltoffensten Zeiten nachspüren, den geistigen Aufbrüchen in jener kurzen Spanne, in der man „sogar wieder träumen und auf ein geeintes Europa hoffen“ konnte, in der es „wieder erlaubt“ war, „an die Welt, an die Menschheit zu glauben“. Dieses vorwärts gewandte Denken kann uns Mut zu neuen Ideen, Impulse zum lebendigen Dialog und zur Gestaltung unserer Zukunft geben.

Dafür brauchen wir diesen Ort – „in der eigenen Stadt inmitten von Europa“!